Kita Os Hött

AnsprechpartnerMelanie Stender
AnschriftFeldstraße 37
47661 Issum
Telefon02835/5786
MailKita-sevelen@awo-kreiskleve.de
Homepage
Öffnungszeiten7.00 bis 17.00 Uhr
Plätze65 Plätze
GruppenDrei Gruppen
Konzept
GeschichteDie Kita Os Hött wurde als Elterninitiative gegründet und wechselte zum 01.08.2018 in die Trägerschaft des AWO Kreisverband Kleve e.V.
Inklusive KindertagesstätteJa

Aktuelles

Fahrradhelm-Aktion war voller Erfolg – Helme werden nun Flüchtlingsfamilien und Bedürftigen übergeben

„Nach dem Aussortieren der defekten Fahrradhelme sind noch viele gut erhaltene Exemplare übrig geblieben“, freuen sich Falk Neutzer von der Verkehrswacht Kreis Kleve sowie Andreas Schürings und Birgit Gerold von der AWO Flüchtlingsberatung.

Die Helme werden nun durch die AWO an Flüchtlingsfamilien sowie andere Bedürftige überreicht. Die Lörper Fahrrad Gmbh Goch sponserte des Weiteren noch einige neue Helme. „Die Aktion war wirklich ein voller Erfolg“, sind sich die Initiatoren einig.

„Emmerich verbindet“ berichtet ebenfalls

Zum Bericht auf „Kranenburg International“

Das Foto zeigt (v. l. n. r.) Falk Neutzer (Verkehrswacht), Andreas Schürings, Birgit Gerold (Flüchtlingsberatung), Jennifer van Meegen (Lörper Fahrrad GmbH).

AWO stellt zwei Flüchtlinge im Bundesfreiwilligendienst ein

Gerade einmal drei Monate habe es von der ersten Idee bis zur Vertragsunterzeichnung gedauert, „da legten wir wirklich ein sportlichesTempo vor“, freut sich Lutz Levermann. Der AWO-Abteilungsleiter Offene Ganztagsschulen, V-Pool und Freiwilligendienste stellte jetzt gemeinsam mit dem Integrationsbeauftragten der Gemeinde Bedburg-Hau, Klaus Reiners, und Bürgermeister Peter Driessen die beiden ersten Bufdis der Gemeinde vor, die mit Flüchtlingen arbeiten werden – und selber Flüchtlinge sind.

Der Syrer Ahmad Zaher Kinher etwa ist seit einem Jahr in Deutschland – und hat in dieser Zeit“jeden Sprachkurs mitgenommen, den er belegen konnte“, so Reiners. Jetzt sieht der 21-Jährige, der grammatikalisch so gut wie fehlerfrei Deutsch spricht, mit großer Spannung seiner neuen Herausforderung entgegen: „Meine Aufgabe wird sein, mit anderen Flüchtlingen Behördengänge zu unternehmen,Übersetzungshilfe zu leisten sowie unbürokratisch Hilfe zu geben, wo auch immer sie gebraucht wird“, erläuterte er in der Pressekonferenz.

Sein Kollege Rame Jaber ist eher praktisch veranlagt: „Ich habe in Syrien unter anderem als Maler, Maurer, Elektriker sowie Mechaniker gejobbt und werde insofern gut bei Möbeltransporten oder Montage-Arbeiten helfen können“, erzählt er.Gerade lerne er intensiv Deutsch: „Ich brauche Beschäftigung, ich möchte nicht nur im Zimmer herum sitzen, möchte etwas zu tun haben“, betont der 25-Jährige.

Bürgermeister Driessen freut sich ob der in seiner Gemeinde so positiven Entwicklung in Sachen Flüchtlings-Integration: „Das nenne ich Völkerverständigung auf hohem Niveau. Toll, dass die beiden jungen Männer mit solch‘ gutem Beispiel voran gehen.“

Der AWO-Kreisverband bietet derzeit 13 jungen Erwachsenen – darunter sind 6 BFD’ler – die Möglichkeit, einfreiwilliges soziales Jahr abzuleisten. „Für Flüchtlinge gilt, dass sie den BFD machen können, sofern bei ihnen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt in Deutschland zu erwarten ist“, präzisiert Levermann. Es sei erwünscht, dass ein bis zu vierwöchiger Deutschkurs absolviert werde, die genaue Dauer sei abhängig vom Sprachniveau. Die Kosten erstatte das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Den Kurs für die beiden Bedburg-Hauer Flüchtlings-Bufdis leitet übrigens die AWO-Mitarbeiterin Seyran Dag.

AWOKita „Kinderburg“ feierte Namensgebungsfest

Auf den Namen „Kinderburg“ wurde jetzt im Rahmen eines kleinen Festaktes die Kranenburger AWOKita am Galgensteeg, zuvor bekannt als Kita Euregio, getauft. Passend zum neuen Namen überreichte das Team den rund 40 Kindern zunächst ein Plakat mit dem Bild einer Holzburg, das freilich als Gutschein fungierte für eine „echte“ Kletter-Holzburg.

Die Kinderburg ist eine Inklusions-Kita mit U3-Kindern, die am 1. August 2016 mit 28 Kindern aus verschiedenen Kulturkreisen an den Start ging. Die Räumlichkeiten der Euregio-Realschule sind eine Übergangslösung, der Umzug in den Neubau wird voraussichtlich zum neuen Kita-Jahr stattfinden. In der Kinderburg arbeiten aktuell fünf Fachkräfte in Vollzeit, eine Fachkraftin Teilzeit, eine Ergänzungskraft, ein FSJ’ler sowie eine Hauswirtschaftskraft.

„Das Hauptaugenmerk unserer pädagogischen Arbeit ist darauf gerichtet, dass die Kinder sich bei uns wohl fühlen. Die Kita soll ein Platz der Geborgenheit sein, an dem Persönlichkeitsentwicklung und der Ausbau der Selbstständigkeit im Mittelpunkt stehen, an dem jedes Kind gemäß seiner Fähigkeiten gefördert und gefordert wird“, erläutert die Leiterin Isabel Beermann. Sehr am Herzen liege ihr und ihrem Team des Weiteren die Transparenz der Arbeit: „Wir tauschen uns regelmäßig und intensiv mit den Eltern aus“, betont sie. Außerdem wolle man sich aktiv ins Gemeindeleben einbringen und mit den anderen Kitas kooperieren.

Auch die AWO-Vorstandsvorsitzende Bettina Trenckmann, Geschäftsführerin Marion Kurth, ihr Vorgänger Viktor Kämmerer sowie Kranenburgs Bürgermeister Günter Steins statteten der Kita bei der Gelegenheit einen Besuch ab.