Frauenhaus der AWO im Kreisverband Kleve

Kontakt rund um die Uhr unter Telefon: 02821 – 12201

Bürozeiten:

montags bis donnerstags, 9 bis 16 Uhr
freitags, 9 bis 14.30 Uhr

Beratung:

Jede Frau, die von physischer und/oder psychischer Gewalt betroffen oder bedroht ist, kann sich informieren und beraten lassen. Der erste Kontakt findet telefonisch statt.

Sie können uns auch mailen:

awo-frauenhaus.kleve(_AT_)t-online.de

Beratungen sind kostenlos und vertraulich.

Aufnahme:

Die Aufnahme in das Frauenhaus ist zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich, unabhängig von Nationalität, Konfession und Einkommen.

Eine Mitarbeiterin holt Sie und Ihre Kinder an einem vereinbarten Treffpunkt ab und bringt sie ins Haus. Wenn in unserem Haus alle Zimmer belegt sind, versorgen wir Sie mit Telefonnummern umliegender Frauenhäuser.

Unter www.frauen-info-netz.de finden Sie Frauenhäuser, die Kapazitäten frei haben.

Unser Angebot:

Das Frauenhaus ist ein geschützter Wohnraum. Die Adresse des Hauses ist anonym und wird nicht an Dritte weitergegeben. Bei Bedarf besteht eine schnelle Verbindung zur Polizei.

Im Haus beziehen Sie alleine, bzw.mit ihrem/n Kind/ern ein oder mehrere Zimmer. Küche, Wohnraum und Bäder werden gemeinsam genutzt. Sie versorgen sich und ihre Kinder selber.

Es finden regelmäßige Beratungsgespräche mit Mitarbeiterinnen des Frauenhauses statt.

Wir unterstützen und begleiten Sie bei:

Kinder:

Kinder haben als Zeugen oder Opfer meist selber Gewalt erlebt und müssen die Trennung von der gewohnten Umgebung verarbeiten. Kindern stehen im Frauenhaus eigene Räumlichkeiten zur Verfügung und sie haben dort die Gelegenheit ihre Erfahrungen auszudrücken und aufzuarbeiten. Für Vorschul- und Schulkinder werden Betreuungszeiten angeboten, täglich findet eine Hausaufgabenbetreuung statt.

Wenn möglich bitte mitbringen:

Für Kinder:


Nina Buil und Andrea Hermanns, Leiterin des Frauenhauses

Öffentlichkeitsarbeit:

Informationsveranstaltungen, Gesprächsrunden, Informationsstände zur Arbeit des Frauenhauses und zum Thema häusliche Gewalt finden nach Absprache statt. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Die Mitarbeiterinnen nehmen an den Runden Tischen im Kreis Kleve für ein gewaltfreies Zuhause teil. (Siehe: www.zuhause-gewalt.de)

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen:

Sie unterstützen uns in den Nachtstunden, am Wochenende und an Feiertagen, sind dann telefonisch zu erreichen, um eine Aufnahme für gefährdete Frauen zu jeder Tages- und Nachtzeit zu gewährleisten. Falls Sie Interesse haben und mitwirken möchten, rufen Sie während der Bürozeiten an.

Praktikumsplätze:

Studentinnen und Schülerinnen haben die Möglichkeit ein einjähriges sozialpädagogisches / sozialarbeiterisches Praktikum zu absolvieren.

Spenden:

Ohne Spenden ist der Betrieb des Frauenhauses nicht gewährleistet. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Spendenkonto:

Sparkasse Kleve
IBAN: DE77 3245 0000 0000 1143 97

Oder:

Werden Sie Mitglied im Förderverein des AWO Frauenhauses.


Bundespolizei spendet 1500 Euro
für das AWOFrauenhaus Kleve


v. l. n. re.: Irene Möllenbeck (stellv. Vorsitzende Förderverein Frauenhaus Kleve, Heinrich Onstein (Organisator des Fußballturniers), Brigitte Wucherpfennig (Vorsitzende Förderverein Frauenhaus Kleve), Axel Reichert (Vorsitzender Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Niederrhein), Stefan Jäger (Leiter Bundespolizeiinspektion Kleve), Josephine Spettmann (Vorstandsmitglied Förderverein Frauenhaus), Andrea Hermanns (Leiterin Frauenhaus)

Im Juli hatte die Bundespolizei Kleve zum 8. Mal ihr internationales Fußballturnier für einen guten Zweck ausgerichtet. Zwölf Mannschaften aus dem In- und Ausland spielten auf der Sportplatzanlage in Kranenburg-Nütterden um den begehrten Wanderpokal der Gewerkschaft der Polizei (GdP) - Kreisgruppe Niederrhein.

In diesem Jahr kam eine neue Rekordsumme zusammen. Der Leiter der BundespolizeiinspektionKleve, Polizeioberrat Stefan Jäger, übergab jetzt die stolze Gesamtspende in Höhe von 1500 Euro an den Vorstand des AWO Frauenhaus Fördervereins. 1068,60 Euro spendeten die Teilnehmer des Fußballturniers, um 431,40 Euro erhöhte die GdP den Betrag. "Wir sind dringend auf Spenden angewiesen und bedanken uns ausdrücklich für das Engagement der Bundespolizei", zeigten sich die Mitarbeiterinnen des Frauenhaus Fördervereins hoch erfreut.

Jahresbericht 2015: Schutz und Unterkunft
für 46 Frauen und 50 Kinder

Im vergangenen Jahr lebten 46 Frauen im Frauenhaus der AWO Kreis Kleve, die meisten hatten ihren Wohnsitz vor dem Frauenhausaufenthalt im Kreis Kleve. Damit ist die Anzahl der aufgenommenen Frauen im Vergleich zum Vorjahr etwas niedriger, die Verweildauer jedoch höher, sodass es häufig kein freies Zimmer gab und 22 Frauen in anderen Frauenhäuser vermittelt werden mussten. 

Verweildauer

Elf Frauen weilten höchstens eine Woche im Frauenhaus, 14 blieben einen Monat, vier bis zu drei Monate, neun Frauen lebten fast ein halbes Jahr in der Einrichtung, vier fast ein Jahr und weitere vier Frauen blieben sogar länger als ein Jahr, da es sich schwierig gestaltete, geeigneten Wohnraum zu finden. 

14 Frauen konnte eine neue Wohnung beziehen, drei Frauen bekamen die ehemalige Bleibe zugewiesen. Sieben Frauen kehrten in ihre gewaltgeprägte Beziehung zurück, drei Frauen fanden bei Freunden oder Verwandten eine Unterkunft, drei wechselten in eine andere soziale Einrichtung, und fünf Frauen mussten ein anderes Frauenhaus aufsuchen. 

Gründe für den Frauenhaus-Aufenthalt

Fast alle Frauen, die im vergangenen Jahr im AWO-Frauenhaus Schutz suchten, kamen wegen Gewalt durch männliche Täter (Ehemann, Lebensgefährten, Eltern, Geschwister). 

Altersstruktur

Was die Altersstruktur betrifft, so lag das Gros zwischen 19 und 40 Jahren. Die älteste Frau war 53 Jahre alt, die jüngste 19. 26 Kinder befanden sich im Vorschulalter, nur drei Kinder zählten mehr als 14 Jahre. 

Herkunft

27 Frauen hatten die deutsche Staatsangehörigkeit, eine Frau die syrische, fünf die polnische. Jeweils eine Frau stammte aus Griechenland, Afghanistan und dem Kosovo, jeweils zwei kamen aus dem Iran und der Ukraine, vier Frauen hatten die irakische Staatsangehörigkeit. Zudem weilten eine Russin und eine Chinesin im Haus. 

Somit erwies sich die alltägliche Verständigung als sehr schwierig. Dolmetscherinnen begleiteten die Frauen zum Jobcenter, zu Anwälten, Ärzten, Schulen. 

Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen

Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses sind von Montag bis Freitag im Büro erreichbar. Um Erreichbarkeit rund um die Uhr zu garantieren, unterstützen 12 ehrenamtliche Kolleginnen das Frauenhaus-Team, diese waren 2015 insgesamt mehr als 5000 Stunden im Einsatz. 

 

 

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