Pressemeldung
Freie Wohlfahrt – Partnerin des Staates und für Reformprozess
Aktuelle BAGFW-Statistik: Freie Wohlfahrt trägt soziale Infrastruktur in Deutschland
Berlin, 30.09.2026 – Die Freie Wohlfahrtspflege ist eine tragende Säule des Sozialstaats und ein unverzichtbarer Teil der Daseinsvorsorge in Deutschland. Das zeigen die aktuellen Zahlen der BAGFW-Gesamtstatistik 2024: Bundesweit sichern 125.452 Einrichtungen und Dienste Versorgung, Beratung und Teilhabe. Mehr als 2,17 Millionen Beschäftigte arbeiten in der Freien Wohlfahrtspflege, hinzu kommen rund drei Millionen freiwillig Engagierte.
Die Dimension ist erheblich: Fast jede zweite Kindertageseinrichtung in Deutschland gehört zur Freien Wohlfahrtspflege. Sie trägt zudem große Teile der Pflege- und Altenhilfeinfrastruktur, betreibt nahezu ein Drittel der Krankenhäuser und unterstützt Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen.
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Mit Solidarität gegen Spaltungsversuche und Ausgrenzung
Freie Wohlfahrtspflege bekräftigt ihre Grundwerte nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Berlin/Magdeburg, 09.09.2026 – Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege reagieren auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem klaren Bekenntnis zu Menschenwürde, Solidarität und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Angesichts der Sorgen vieler Menschen und der Verunsicherung zahlreicher sozialer Organisationen bekräftigen die Wohlfahrtsverbände ihre gemeinsame Verantwortung für eine offene, demokratische und vielfältige Gesellschaft.
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ifo-Studie zeigt: Zusammenlegung von Sozialleistungen ermöglicht Armutsbekämpfung und Arbeitsmarktchancen
Berlin, 19.08.2026. Die Debatte um die Reform des Sozialstaats ist in vollem Gange – im Arbeits- und Sozialministerium wird auf Basis der Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform die Zusammenlegung der Grundsicherung mit Kinderzuschlag, Wohngeld und weiteren Sozialleistungen vorbereitet. Im Auftrag des AWO Bundesverbandes hat das ifo-Institut ausgearbeitet, wie diese Zusammenlegung so gestaltet werden kann, dass Armut reduziert und Erwerbstätigkeit stärker gefördert wird.
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Sozialbericht NRW: Die Perspektiven armutserfahrener Menschen sichtbar machen
Armut bedeutet weit mehr als finanzielle Einschränkungen. Sie beeinflusst den Alltag, die Gesundheit, Bildungschancen, Mobilität und die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der aktuelle Sozialbericht NRW macht deutlich, wie sich politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen auf das Leben armutsbetroffener Menschen auswirken.
Seit 2007 bringt die Freie Wohlfahrtspflege NRW die Stimmen von Menschen mit Armutserfahrungen in den Sozialbericht des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Für den aktuellen Bericht wurden zwölf Menschen interviewt, die eindrucksvoll schildern, welche Hürden sie im Alltag erleben und welche Veränderungen sie sich wünschen. Ihre Erfahrungen zeigen: Wirksame Armutsbekämpfung braucht nicht nur gute Zahlen, sondern vor allem die Perspektiven der Betroffenen.
Als AWO Kreisverband Kleve unterstützen wir diesen Ansatz. Denn soziale Teilhabe gelingt nur, wenn Menschen gehört werden und ihre Erfahrungen in politische und gesellschaftliche Entscheidungen einfließen.
Den vollständigen Sozialbericht können Sie hier herunterladen.
Stimmen aus dem Sozialbericht

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