Historie des AWO Kreisverbandes Kleve
Arbeiterwohlfahrt im Kreis Kleve
1946 fanden die ersten Wiedergründungen von Ortsausschüssen der
AWO im Altkreis Kleve statt und zwar in den Orten Kleve und
Goch. 1947 kamen die Ortsausschüsse Kalkar, Grieth und
Bedburg-Hau hinzu. Im Altkreis Geldern bestand nach dem Kriege
zunächst nur ein loser Zusammenschluss der Ortsausschüsse
Geldern, Kevelaer, Nieukerk und Wachtendonk. 1971 wurde der
Kreisverband Geldern neu gegründet. Als Kreisvorsitzender wurde
damals Heinrich van Rissenbeck gewählt, der sich um die Gründung
des Kreisverbandes sehr bemüht hatte. Rechtsrheinisch gründete
sich 1946 in Emmerich ein Ortsausschuss.
Der heutige Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Kleve wurde auf
Grund der kommunalen Neugliederung am 23.6.1975 auf die Grenzen
des neuen politischen Kreises Kleve ausgedehnt. Dadurch umfasst
sein heutiges Einzugsgebiet 1.230 qkm mit 16 Gemeinden und ca.
300.000 Einwohnern. In 15 dieser Gemeinden besteht mittlerweile
ein Ortsverein der AWO mit heute ca. 1.200 Mitgliedern.
Die Arbeit ruhte in den ersten Jahren allein auf ehrenamtlichen
Schultern. Schwerpunkte der Arbeit waren die Altenbetreuung und
das Kinderferienwerk, aber auch die vielseitigen persönlichen
Hilfen und Beratungen in sozialen Notlagen. 1977 konnte dann
eine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle in Kleve eingerichtet
werden, wo die immer vielseitiger werdenden Aufgaben des
Kreisverbandes organisatorisch zusammengefasst wurden. Von 1975
bis 1978 war Gerd Hölzel Kreisvorsitzender. Ihm folgte Helmut
Gröhl, der bis 1995 das Amt inne hatte, bevor mit Irene
Möllenbeck von 1995-1999 erstmals eine Frau an der Spitze des
Kreisverbandes stand. Die jetzige Vorsitzende Bettina Trenckmann
löste 2000 Irene Möllenbeck im Vorsitz ab.

